Unser Pfarrer

Wir haben ab 01. September 2019 wieder einen Pfarrer.

 

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Liebe Gemeinde,

Am 01. September 2019 habe ich mein Amt als Pfarrer in Ihrer Gemeinde in Obernbreit angetreten und möchte mich Ihnen auf diesem Wege kurz vorstellen.

Ich stamme aus der Gemeinde Eisingen im südlichen Landkreis Würzburg und bin 34 Jahre alt.

Mein Studium absolvierte ich an den Universitäten in Neuendettelsau, München und Erlangen. Vor allem an der LMU München prägten mich Begegnungen mit anderen christlichen Glaubensrichtungen, besonders aus der orthodoxen Richtung. Wie unterschiedlich der christliche Glaube gelebt werden kann, erfuhr ich besonders auch im Collegium Oecumenicum, einem christlichen Wohnheim für Menschen der verschiedensten christlichen Richtungen, in dem meine Frau und ich während unserer Münchner Zeit zu Hause waren.

So ist das Christentum für mich eine Religion, welche im Gespräch und im gegenseitigen Wahrnehmen versucht, Gott auf die Spur zu kommen, welcher sich uns in Jesus Christus  offenbart.

Meine Vikariatszeit führte mich nach Fürth – Dambach, wo ich von März 2016 – August 2018 den Dienst in einer Gemeinde und die Grundlagen des Gemeindepfarramts erlernte.

Seit September 2018 war ich in Würzburg an der Uniklinik Spezialvikariat tätig.

Zusammen mit meiner Frau Judith, mit welcher ich seit 5 Jahren verheiratet bin und die momentan noch eine Ausbildung zur Erzieherin in Würzburg und Eltman absolviert, freue ich mich schon sehr darauf, bei Ihnen in Obernbreit meinen Dienst anzutreten. Auch freuen wir uns darauf, nach einigen „Wanderjahren“, die die Ausbildung zum Pfarrer mit sich bringt, bei Ihnen in der Gemeinde anzukommen.

Ich bin schon sehr gespannt auf meine künftige Tätigkeit in Obernbreit.

Besonders freue ich mich, im Gespräch mit Ihnen Ihren ganz persönlichen Zugang zum Glauben kennen zu lernen.

Vielleicht treffen wir uns ja bald einmal auch persönlich, etwa, wenn wir gemeinsam Gottesdienst feiern oder auch einfach mal zwanglos im Ort.

Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gesegnete Zeit

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Pfarrer Sebastian Roth


Neuen Pfarrer Sebastian Roth herzlich willkommen geheißen

Glaube, Liebe, Hoffnung – unter dieses Motto stellte Pfarrer Sebastian Roth seine erste Predigt in der Obernbreiter St. Burkard-Kirche. Am Sonntag wurde er seiner Gemeinde als neuer Seelsorger vorgestellt.

Glauben ist für Sebastian Roth, wie er sagte, persönlich, lebendig und veränderlich. Verschiedene Menschen brächten verschiedene Blickwinkel mit: "Wir brauchen viele, die ihren eigenen Blinkwinkel teilen", wünschte er sich. Manchmal sei es eine Herausforderung, diese Verschiedenheit auszuhalten. Dann komme, laut Roth, die Liebe ins Spiel: "Sie hilft ertragen, wenn es einmal nicht passt."
Mit dem Prinzip Hoffnung können Gemeinde und Kirche, seiner Ansicht nach, dem ängstlichen Blick in die Zukunft begegnen und auf Gottes Versprechen vertrauen: "Ich gehe mit; ich habe etwas vor mit euch." Mit diesen Worten verlieh Sebastian Roth seiner Freude über die Herausforderungen seiner ersten eigenen Stelle Ausdruck.
Vorgestellt und in seinen Dienst eingeführt wurde er vom stellvertretenden Dekan Michael Bausewein. Dieser überreichte Pfarrer Roth beim Empfang einen Zollstock mit der Widmung: "Gott ist der Maßstab". Eine der ersten Aufgaben des neuen Pfarrers wird die Dachsanierung und Außenrenovierung der Kirche sein, deren Kosten auf über eine Million Euro kalkuliert sind.
Vertrauensmann Reinhold Weber konnte die Begrüßung des neuen Obernbreiter Pfarrers mit der freudigen Nachricht verknüpfen, dass die Landeskirche das Projekt mit 800 000 Euro unterstützen wird. Grüße für den neuen Pfarrer und Ehefrau Judith kamen auch von Thomas Greubel von der katholischen Kirchenverwaltung. Er überreichte einen Feigenbaum. Werner Freudinger von der Feuerwehr vertrat beim Empfang alle Obernbreiter Vereine.
Am Ende stand der Dank an Pfarrer Peter Stier, der die Gemeinde während der achtmonatigen Vakanz begleitet hatte. Dieser lobte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde für die Unterstützung und Architekt Christian Küster für die zügige Renovierung des Pfarrhauses.

 

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