Kirchenrenovierung unserer St.Burkardkirche

Spendenbarometer zur Renovierung St.Burkard-Kirche

 Hier können Sie den jeweiligen Stand der Spenden an unserem Eigenanteil zur Kirchenrenovierung ersehen. Dieser Eigenanteil unserer Kirchengemeinde beträgt rd. 160.000,00 Euro. 

 Unser Spendenverlauf:


Bauabschlußfeier am Samstag, den 02.Oktober 2021:

 Bei bestem Frühherbstwetter feierte unsere Kirchengemeinde den dank Gottes und der Handwerkerschaft Hilfe gelungenen Abschluss der Sanierungsarbeiten an unserer St.Burkard-Kirche. Den Pressebericht von Gerhard Krämer können Sie nachlesen unter: Sanierung beendet: Obernbreiter Kirche steht jetzt wieder sicher (mainpost.de)

 


 

 

Mit großer Freude konnte Pfr. Sebastian Roth und Kirchenpfleger Reinhold Weber eine Spende der Genossenschafts-Stiftung Raiffeisen Obernbreit und Umgebung über 10.000,00 Euro entgegennehmen. 

Unser Bild zeigt bei der symbolischen Scheckübergabe v.l.n.r. : Stiftungsrats-Vors. Karl Meeder, Stiftungsvorstandsvors. Rouven Lewandowski, Pfr. Sebastian Roth und Kirchenpfleger Reinhold Weber. 

Foto: Birgit Gehre


 

 

Unter folgendem Link ist das Video von der Bekrönung zu finden: https://youtu.be/7rjodHvmzlY

Wiederbekrönung der evangelischen St. Burkard - Kirche in Obernbreit.

Im Rahmen dieser Zeremonie am Samstag, den 21.November 2020 wurde die Turmkugel neu mit einer Zeitkapsel und der neuen Wetterfahne bestückt.

Die Obernbreiter St. Burkard-Kirche hat wieder ihre goldene Kugel und eine Wetterfahne. Die Turmkugel wurde mit einer neuen Zeitkapsel bestückt. Mit einer kleinen Andacht feierte Pfarrer Sebastian Roth im kleinen Kreis in luftiger Höhe die Bekrönung der Kirche. Normalerweise wäre bei einem solchen Ereignis die ganze Gemeinde dabei. Corona lässt dies aber derzeit nicht zu. Doch wer von der Gerüstplattform hoch oben an der Turmspitze seine Augen über Obernbreit schweifen ließ, der entdeckte in den Höfen des Ortes oder auf Terrassen etliche Obernbreiter, die die Zeremonie von unten begleiteten. Aus der Ferne spielte zum Abschluss der Zeremonie ein Bürger dann auf seiner Trompete "Nun danket alle Gott", ein Lied, das normalerweise bei der Bekrönung auch gesungen worden wäre.

Zeitkapsel befüllt

Pfarrer Sebastian Roth, Bürgermeisterin Susanne Knof, der stellvertretende Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Hans Wurl, und Architekt Friedrich Staib aus Sommerhausen waren die vielen Leiterstufen des Gerüsts emporgestiegen, um Andacht zu halten. "Wir sind zusammengekommen, um unsere Kirche zu bekrönen", leitete Pfarrer Roth die Feier ein. Viele Arbeiten seien bereits gelungen, vieles stehe noch aus. "Wir sind zusammengekommen, um die Gemeinschaft zu unterstreichen, in der wir in unserer Gemeinde zusammenleben," sagte Bürgermeisterin Susanne Knof. Friedrich Staib wünschte Gottes Segen für das Werk und seinen Schutz für die kommenden Arbeiten. Als Gemeinde wolle man diesen Abschnitt der Geschichte feiern und Leitung in Gottes Wort finden, ergänzte Hans Wurl.

Nach den Fürbitten und einer Lesung legten alle die Hand auf die Turmkugel. Pfarrer Roth sprach den Segen, den er von hoch oben in alle Richtungen über die Gemeinde sandte.

Architekt Staib hatte die Zeitkapsel, die aktuelle Münzen und Schriftstücke und einige Dinge der Kapsel von der letzten Kirchenrenovierung des Jahres 1972 enthält, in die Turmkugel gelegt. Marco Büttner und André Hartmann von der Firma Thilo Hammer befestigten diese dann auf der Spitze. Dann brachten sie auch noch die neue Wetterfahne an, die nun die Jahreszahl 1732 trägt. Das ist das Jahr, in dem Baumeister Johann David Steingruber aus der Markgrafschaft Ansbach die Kirche fertiggestellt hatte.

Fäulnis im Dachstuhl

Unter dem Motto "Unsere Kirche soll wieder sicher werden" hatte, wie berichtet, die Kirchenrenovierung begonnen. Ursache für die statischen Probleme der Kirche sind laut Staib fehlende Zugverbindungen zwischen den Außenwänden des Kirchenschiffes, die die auftretenden Kräfte vom Dachstuhl auffangen. Des Weiteren hatte man bei Untersuchungen festgestellt, dass der Dachstuhl von Fäulnis befallen ist. Er musste teilweise ausgetauscht werden, bevor das notwendige Stahlgerüst in den Dachstuhl eingebracht werden konnte, welches die Kräfte senkrecht auf die Seitenwände ableitet. Auch neue Dachziegel sind notwendig.

Rund 1,3 Millionen Euro kostet die Sanierung. Von der Landeskirche und der politischen Gemeinde gibt es Zuschüsse. "Wir benötigen noch Spenden", bittet Pfarrer Roth. Der Eigenanteil der Kirchengemeinde beträgt nach seinen Worten rund 160 000 Euro. Rund 60 000 Euro sind bereits an Spenden eingegangen.

Segensworte in luftiger Höhe: Das Bild zeigt (von links) die Handwerker Marco Büttner und André Hartmann, Architekt Friedrich Staib, Pfarrer Sebastian Roth, Bürgermeisterin Susanne Knof und den stellvertretenden Vertrauensmann des Kirchenvorstands Hans Wurl.                              Zum guten Schluss erhielt der Turm noch seine Wetterfahne, die nun auf das Jahr 1732, die Fertigstellung der Kirche, hinweist.

 


 Video zur Kirchenrenovierung

Unter dem nachfolgenden Link können Sie einen zusammen mit unserem Architekten Friedrich Staib und Pfr. Roth gedrehten Informationsfilm (YouTube-Video) zur derzeitigen Kirchenrenovierung abrufen: 

https://youtu.be/yRMS1dzLDCA 


 

Video zur Öffnung der Turmkugel mit Zeitkapsel:   https://youtu.be/fhbwYSisgzc 

In diesem Video möchten wir Ihnen die Inhalte aus der Zeitkapsel, die seit 1972 verschlossen auf der Spitze der St.Burkard Kirche Obernbreit war, vorstellen: 

 

Die alte Wetterfahne:

 


 Unsere St.Burkard-Kirche von oben gesehen:

https://youtu.be/9eQq6ev3FJ0

 Ein Drohnenvideo, das unsere Kirche St. Burkard während den Renovierungsarbeiten zeigt.

  


  Zur Nachahmung empfohlen !

 Die Soldaten- und Bürgerkameradschaft Obernbreit und der Verein für Gartenbau und Heimatpflege Obernbreit mit ihren Vorsitzenden Reinhold Weber und Reiner Schäflein freuten sich, Herrn Pfarrer Sebastian Roth jeweils 500,00 Euro für die Renovierung der St.Burkard-Kirche überreichen zu können. Sie hegen hiermit auch die Hoffnung, dass die anderen Vereine und Institutionen in Obernbreit es Ihnen gleichtun.

 

 

Es folgt die Chronologie der Renovierungsarbeiten: 


 

 

17.April 2020: Nun geht es endlich los.

Aufstellung des Baukrans.

 

 

 

27. April 2020:

Beginn Gerüstbau

 

19. Mai 2020:   Beginn Zimmererarbeiten

 

27. Mai 2020:   Die "blaue Plane" ist weg!

 

So hat es vorher ausgeschaut:

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Nikodemushaus von oben:

Nikodemushaus von oben !

 

 

14.07.2020: Chronologie Gerüstaufbau Kirchturm

 

Beginn Gerüstaufbau Turm

 

 

 

 

 

 

21. Oktober 2020:  Die Stahlträger sind da und kommen nach oben!

 

Die Stahlträger sind vollends eingebaut. Nun hoffen wir, dass alles hält.

13.11.2020  Das Dach des Chorraums ist gedeckt.

 

21.November 2020: Wiederbekrönung der Kirchturmspitze mit Segnung:

Januar 2021: Der Außenputz wird abgetragen.

 

 

Hier an der Westseite sind ehemalige Eingänge im Mauerwerk zu sehen. 

Unsere Baustelle im Winter !

 

10. Februar 2021 :  Der Kran ist endlich abgebaut!

 

1. März 2021: Ein Teil des Turmgerüsts ist abgebaut.

 

 

20.April 2021: Mit dem Verputzen des unteren Mauersockels wird begonnen. 

Vorher wurden die Sandsteinarbeiten (Ausbesserung) vorgenommen.

 

 15.Juni 2021 Die Farbe des Außenanstrichs muss nunmehr festgelegt werden: 

 

Herr Hascher von der Fa. Fuchs Denkmalpflege - Kirchenmalerei zeigt uns die Farbmuster:

 

Die Außensanierung der Kirche in Obernbreit ist nun soweit fortgeschritten, dass in Kürze mit dem Grundieren der Oberflächen begonnen wird.

 

Während der gesamten Bearbeitung der Fassaden konnte an vielen Stellen immer wieder beobacht werden, dass alle noch nachweisbaren Farbfassungen immer wieder „Ocker“ zeigen.

Ältester Ockeranstrich, starkes, dunkles Ocker mit leicht rötlicher Pigmentierung.

Darauf 2x Ocker; einmal etwas heller und oberste, zuletzt sichtbare Fassung ein eher „gelbliches“ Ocker.

Zu dieser letzten Fassung in gelblichem Ocker waren die Fenster- und Türgewände, sowie die Ecklisenen am achteckigen Turmaufsatz „weiß“ gefasst.

 

Bei allen ähnlich konstruierten Kirchenschiffen dieses „ansbachischen“ Stiles lebt die „Pfeilerfassade“ immer von ihren Vor- und Rücksprüngen, ohne farbliches Vorheben von Lisenen, Gesimsen oder Fenstern.

Ältere Fassungen auf Gewänden, Gesimsen oder Lisenen lassen sich vor Ort auch nicht feststellen.

 

Wie bereits mehrmals vorgeschlagen, sollten die Fassaden nun auch wieder „nach Befund“ gefasst werden.

Vor Ort haben wir mit der ausführenden Kirchenmalerfirma „Fuchs Denkmalpflege“ mehrere Farbmuster angelegt und zwischenzeitlich auch hier mit Herrn Pfarrer Sebastian Roth und Herrn Reinhold Weber vom Kirchenrat besichtigt.

 

Der Vorschlag des Architekten ist ein kräftiges Ocker, ähnlich dem Historischen und die Gewände (grüner Sandstein), lediglich eine egalisierende Lasur im Steinton.

 

Im Anhang sehen Sie die Bilder der Muster vor Ort.

Beim Ocker das oberste Muster, beim Naturstein, am Gewände des Fensters, links, das oberste Muster.

 

Begonnen wird diese Woche mit dem Voranstrich der Dachgesimse in Holz, ebenso Sandsteingrün.

Die übrigen Putzflächen am Schiff entstehen aktuell, müssen noch trocknen und werden dann fluatiert.

Am Turm sind die oberen Geschosse schon fertig. Hier könnten ab nächster Woche Putz und  Stein vorgestrichen werden.

 

 

 

Hier wird schon fleißig "gepinselt":

 

So wird die Farbe am ganzen Kirchengebäude aufgebracht  -  und das 2 x

 

27.Juli 2021: Die Kirchentüren werden abgeschliffen und zum Anstrich vorbereitet: 

 

31.August 2021:  Das Gerüst wird vollends abgebaut.


 

 


 „Unsere Kirche soll wieder sicher werden“

 Unter diesem Motto fand am 31.Januar 2020 eine Gemeindeversammlung zur Information der Gemeindeglieder über die geplante Kirchenrenovierung statt.

Eingangs stellte Architekt Friedrich Staib aus Sommerhausen sich und sein Architekturbüro ausführlich vor. 

Anschließend ging er anhand von Plänen eingehend auf die anstehende Kirchenrenovierung ein: 
 
Ursache für die statischen Probleme der Kirche sind fehlende Zugverbindungen zwischen den Außenwänden des Kirchenschiffes die die auftretenden Kräfte vom Dachstuhl auffangen. Im Dachstuhl wurden drei verschiedene Versuche vorgefunden dies aufzufangen. Alle waren ergebnislos. Die „Bewegung“ der Außenwände wurden über mehrere Jahre beobachtet mit dem Ergebnis, dass diese sich stetig nach außen bewegten. Als Stabilisierungsmaßnahmen gibt es mehrere Lösungsansätze. Die offensichtlich einfachste Maßnahme über Zugbänder quer durch das Schiff wurde verworfen, da festgestellt wurde, dass diese Lösung genauso kostenintensiv ist wie eine „versteckte“ Lösung über dem Kirchengewölbe im Dachstuhl. Der Kostentreiber der „einfachen“ Zugbänder quer durchs Kirchenschiff ist die Ableitung der Kräfte, die sehr aufwendig ist. Bestehende Anker halten auch jetzt den Kräften nicht stand. Des Weiteren wurde bei Untersuchungen festgestellt, dass der Dachstuhl von Fäulnis befallen ist und muss somit teilweise ausgetauscht werden bevor das notwendige Stahlgerüst in den Dachstuhl eingebracht werden kann welches die Kräfte senkrecht auf die Seitenwände ableitet. Die Dachziegel stammen aus einer Fehlproduktion, bei der Einschlüsse im Material sind, die eine frühzeitige Materialermüdung verursachen. Hier muss ein Austausch erfolgen. Bei den Außenmauern bestehen keine Gründungsprobleme, die Standsicherheit ist gegeben, eine Ecke wird allerdings genauer untersucht.
Der Verputz der Nordseite muss vollständig abgeschlagen werden und neu aufgetragen werden, die anderen Seiten nur teilweise, da der Verputz in seiner aktuellen Zusammensetzung Versalzungen aufnimmt, somit aufblüht, abplatzt und keinen Wetterschutz mehr bietet. Trotz der aufwendigen Arbeiten am Dach, dem Dachstuhl, den Außenwänden ist es nach Aussage des Architekten Staib während der ganzen Zeit möglich die Kirche zu nutzen. Der Auftrag an den Gerüstbauer wurde durch den Bauausschuss am selben Tage vergeben. Wir hoffen, dass der baldige Beginn der Renovierungsmaßnahmen somit nichts mehr im Wege steht.

 

 

 

 

 

Spenden für die Kirchenrenovierung werden erbeten auf das Spendenkonto der Kirchengemeinde

IBAN:DE62 7906 9001 0005 8003 58 bei der Raiffeisenbank Mainschleife-Steigerwald eG.

 

Gerne stellen wir Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung aus.