Kirchenrenovierung unserer St.Burkardkirche

Bekanntmachung der Marktgemeinde Obernbreit und der evang. luth. Kirchengemeinde Obernbreit

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach längerer Planung wurde nunmehr mit der Renovierung unserer St. Burkard Kirche begonnen. Aus diesem Grund wird es zu Einschränkungen der Befahrbarkeit des Kirchplatzes kommen. Zudem wird es nicht mehr länger möglich sein auf dem Kirchplatz zu parken. Der Zugang zu den Arztpraxen ist während der ca. einjährigen Bauphase nur zu Fuß möglich. Wir bitten Sie in dieser Zeit die entstehenden Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Pfr. Sebastian Roth, BGMin Susanne Knof

 

 

17.April 2020: Nun geht es endlich los.

Aufstellung des Baukrans.

 

 

27. April 2020:

Beginn Gerüstbau

 

19. Mai 2020:   Beginn Zimmererarbeiten

 

27. Mai 2020:   Die "blaue Plane" ist weg!

 

 

 

 

  

 

 

 


 


 

 


 

 

 

„Unsere Kirche soll wieder sicher werden“

 Unter diesem Motto fand am 31.Januar 2020 eine Gemeindeversammlung zur Information der Gemeindeglieder über die geplante Kirchenrenovierung statt.

Eingangs stellte Architekt Friedrich Staib aus Sommerhausen sich und sein Architekturbüro ausführlich vor. 

Anschließend ging er anhand von Plänen eingehend auf die anstehende Kirchenrenovierung ein: 
 
Ursache für die statischen Probleme der Kirche sind fehlende Zugverbindungen zwischen den Außenwänden des Kirchenschiffes die die auftretenden Kräfte vom Dachstuhl auffangen. Im Dachstuhl wurden drei verschiedene Versuche vorgefunden dies aufzufangen. Alle waren ergebnislos. Die „Bewegung“ der Außenwände wurden über mehrere Jahre beobachtet mit dem Ergebnis, dass diese sich stetig nach außen bewegten. Als Stabilisierungsmaßnahmen gibt es mehrere Lösungsansätze. Die offensichtlich einfachste Maßnahme über Zugbänder quer durch das Schiff wurde verworfen, da festgestellt wurde, dass diese Lösung genauso kostenintensiv ist wie eine „versteckte“ Lösung über dem Kirchengewölbe im Dachstuhl. Der Kostentreiber der „einfachen“ Zugbänder quer durchs Kirchenschiff ist die Ableitung der Kräfte, die sehr aufwendig ist. Bestehende Anker halten auch jetzt den Kräften nicht stand. Des Weiteren wurde bei Untersuchungen festgestellt, dass der Dachstuhl von Fäulnis befallen ist und muss somit teilweise ausgetauscht werden bevor das notwendige Stahlgerüst in den Dachstuhl eingebracht werden kann welches die Kräfte senkrecht auf die Seitenwände ableitet. Die Dachziegel stammen aus einer Fehlproduktion, bei der Einschlüsse im Material sind, die eine frühzeitige Materialermüdung verursachen. Hier muss ein Austausch erfolgen. Bei den Außenmauern bestehen keine Gründungsprobleme, die Standsicherheit ist gegeben, eine Ecke wird allerdings genauer untersucht.
Der Verputz der Nordseite muss vollständig abgeschlagen werden und neu aufgetragen werden, die anderen Seiten nur teilweise, da der Verputz in seiner aktuellen Zusammensetzung Versalzungen aufnimmt, somit aufblüht, abplatzt und keinen Wetterschutz mehr bietet. Trotz der aufwendigen Arbeiten am Dach, dem Dachstuhl, den Außenwänden ist es nach Aussage des Architekten Staib während der ganzen Zeit möglich die Kirche zu nutzen. Der Auftrag an den Gerüstbauer wurde durch den Bauausschuss am selben Tage vergeben. Wir hoffen, dass der baldige Beginn der Renovierungsmaßnahmen somit nichts mehr im Wege steht.

 

 

 

 

 

Spenden für die Kirchenrenovierung werden erbeten auf das Spendenkonto der Kirchengemeinde

IBAN:DE14 7916 1499 0000 1003 58 bei der Raiffeisenbank Kitzinger Land eG.

 

Gerne stellen wir Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung aus.